News-Meldung

Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz helfen weiterhin

Vom 21. bis zum 24. April war eine Delegation der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz erneut in der Westukraine: Bruder Bonifatius Faulhaber, Bruder Timotheus Telega, Bruder Johannes Maria Krüger sowie Christiane Hörr und Max Stoll brachten erneut Hilfsgüter nach Tscherwonohrad. Diesmal lag der Schwerpunkt auf medizinischen Materialien und Verbandstoffen, um insbesondere Brandverletzungen versorgen zu können. Aber auch Arbeitskleidung sowie Decken, Kopfkissen und pflegerisches Material für ein Altenheim waren Teil der Hilfslieferung.

Gesammelt wird das Material in der Pfarrei von Pfarrer Mykola Leskiv, der die Güter gemeinsam mit seinen Helfern weiter in die umkämpften Gebiete im Süden und Osten des Landes bringt, zum Beispiel in die Nähe von Charkiw. „Ich bin immer wieder überwältigt, wie sehr die Menschen sich hier unterstützen und ihr eigenes Leben für ihre Landsleute aufs Spiel setzen“, erzählt Bruder Bonifatius. „Im Vergleich zu unseren ersten beiden Transporten sehen wir auch, dass im Moment weniger Flüchtlinge hier in der Region ankommen, auch weil es keine sicheren Fluchtkorridore gibt.“

Dennoch konnte die Delegation der Franziskanerbrüder auf dem Rückweg eine Frau mit zwei Kindern im Alter von 17 und 7 Jahren sowie eine weitere Mutter mit ihrem siebenjährigen Sohn mit nach Deutschland nehmen. „Die Menschen machen sich die Entscheidung zu fliehen alles andere als leicht, zumal die Ehemänner und andere Familienmitglieder in der Ukraine zurückbleiben müssen. Aber manchmal wird die Angst so groß, dass sie keinen anderen Ausweg sehen.“

Auf dem Rückweg macht die Gruppe dabei immer Halt im Kloster St. Marienstern der Zisterzienserinnen von Panschwitz in der Nähe von Bautzen. Die Schwestern bringen die Brüder und die Geflüchteten für eine Nacht unter und sorgen für das leibliche Wohl. Hierbei merkt man, wie die Menschen wenigstens etwas zur Ruhe kommen und sich erstmals seit Wochen wieder sicher fühlen.

„Ich kann mich nur immer wieder bei den vielen Spendern bedanken, die diese Hilfe überhaupt erst möglich machen. Bislang konnten wir schon 64.000 Euro sammeln, die alle direkt vor Ort ankommen und die Not der Menschen lindern. Neben den Materialien brauchen wir nun dringend ein Transportfahrzeug für die Pfarrei in Tscherwonohrad, um die innerukrainischen Hilfstransporte weiterführen zu können, denn der alte Kleinbus der Pfarrei ist kaum noch funktionstüchtig. Wenn es hier jemanden gibt, der uns weiterhelfen kann, wäre ich sehr, sehr dankbar.“

Die unfassbaren Zustände vor Ort bestärken Bruder Bonifatius und seine Mitbrüder darin, auch weiterhin Hilfstransporte in die Ukraine durchzuführen. Der nächste ist bereits für den 19. Mai geplant.

Wer die Transporte und andere Hilfsleistungen der Franziskanerbrüder unterstützen möchte, kann dazu folgendes Spendenkonto nutzen:  

Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz
Stichwort: UKRAINE
Konto: DE69 3706 0193 3013 3320 10

Weitere Infos zur Ukraine-Hilfe der Franziskanerbrüder finden Sie auf www.franziskanerbrueder.de.

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